FREIWILLIGE FEUERWEHR

MARGARETHEN AM MOOS

Mit 25. November 2012 feiert die Feuerwehr Margarethen am Moos aus dem Bezirk Bruck an der Leitha ihr 135 Jähriges bestehen.

Sie bedankt sich bei alle helfenden Händen und der großen Unterstützung der Gemeinde, Bevölkerung und den ansässigen Firmen.

Wir hoffen das es uns in der Zukunft ebenfalls gelingt unseren Anforderungen gewachsen zu sein.

Gut Wehr!

Der Nachrichtendienst ist in den letzten Jahren immer nachhaltiger geworden. Von der Alarmierung, der Kommunikation in der Feuerwehr bis hin zu allen Diensten nach Außen. Hier gehört ebenso die Wartung, Instandhaltung und mögliche Reperatur der benötigten Mitteln, sowie die Ausbildung der "Funker".

Wählt man den Notruf 122, landet man je nach Region bei einer Alarmzentrale. Für den Bereich Margarethen/Moos ist das die Landeswarnzentrale Tulln. Diese Alarmzentrale ist rund um die Uhr mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften besetzt. Der dortige Diensthabende nimmt das Gespräch entgegen und alarmiert die zuständige Feuerwehr. Dies geschieht mit Hilfe einer Dispositionssoftware (ELDIS).

Je nach Alarmstufe alarmiert der Disponent mittels "Stillen Alarm", Pager, SMS und oder auch mit Sirene. "Pager" sind Personenrufempfänger die einige Feuerwehrangehörige, ähnlich einem Handy, bei sich tragen. Bei einem Alarm läutet dieser Pager gefolgt von einer Sprachdurchsage des Disponenten in der der: Einsatzgrund, die Adresse und besondere Umstände mitgeteilt werden.

Bei größeren Schadensereignissen wird zusätzlich per Sirene alarmiert (z.B. Großbrand oder Schadstoffeinsatz).

 

Die Analogen Funkgeräte der Feuerwehr Margarethen bilden derzeit noch den größten Teil der Funkgeräte. Diese kommunizieren über ein Analogsignal direkt von Gerät zu Gerät wobei ein gesendetes Signal von allen geeigneten Geräten innerhalb der Reichweite empfangen werden kann. Hierbei ist auf die geographischen Gegebenheiten (Hügel, Gebäude, etc.) zu achten da diese das Signal abschwächen können. Ein großer Vorteil dieser Geräte ist jedoch das sie kein Netz benötigen und somit überall, auch ohne die nötige Infrastruktur, eingesetzt werden können. In Niederösterreich gibt es 9 Funkkanäle wobei auf jeden Kanal 2 Bezirke entfallen.
Das neue Digitalfunksystem arbeitet – anders als das Analoge – über ein österreichweites Funknetz, ähnlich wie ein Handynetz. Hierbei schicken die Geräte ihr Signal zuerst an einen Sender welcher das Signal an den Empfänger weitersendet. Dadurch können auch eigene Verbindungen zwischen 2 Geräten hergestellt werden (ähnlich wie Telefonanruf) was beim analogen Funksystem bisher nicht möglich war. Außerdem kann durch das Funknetz jedes Gerät welches sich im Netz befindet erreicht werden, das heißt es muss keine Rücksicht auf Entfernung und eventuelle Hindernisse genommen werden. Es jedoch auch weiterhin möglich Funksprüche nach analogem Muster durchzuführen wo ein Sender mehrere Geräte im selben Funkkanal erreichen kann. Die Unterteilung der Kanäle erfolgt nach Bezirken, diese sind dann auch in einzelne Funkkanäle unterteilt.